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Nelken

In der indischen Küche  haben Nelken eine lange Tradition als Aroma für ein Curry-Gericht, das sich auch ideal zum Nachmachen anbietet. Für das Grundrezept werden ein Lorbeerblatt, zwei Kardamomkapseln, gemahlener Pfeffer und Koriander, eine Zimtstange und einige Gewürznelken in einer beschichteten Pfanne zunächst mit etwas Fett angeröstet. So entstehen unnachahmliche Aromen, die anschließend mit Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer noch verfeinert werden. Aus diesem Grund können nun je nach Geschmack Lammfleisch oder auch vegetarische Zutaten hinzugegeben und später mit Brühe und Tomatenstücken abgeschmeckt werden.

Kardamom (Elaichi)

Kardamom Die Kardamompflanze (Elettaria cardamomum) ist in Südindien und Sri Lanka beheimatet. Ganzen Kardamom, also Kardamomkapseln, die das eigentliche Gewürz – kleine braunschwarze Samenkörner – enthalten, kann man in zwei Varianten bekommen – grün und schwarz. Grüner Kardamom (Choti Elaichi) wird oft aus ästhetischen Gründen gebleicht, doch geht dies leider auf Kosten des wunderbar intensiven Aromas. Deshalb sollten Sie grünen Kardamom auch nur in seiner natürlichen Farbe kaufen. In der indischen Küche wird er für Puddings, Nachspeisen, Konfekt, Eingemachtes und für einige sehr feine Fleisch- und Geflügelrezepte verwendet. Wir verwenden ihn auch, um unserem Basmati-Reis eine besondere Note zu geben
Schwarzer Kardamom (Kali oder Badi Elaichi) ist nur in Spezialgeschäften erhältlich. Er schmeckt mild und hat ein nussiges Aroma. In der indischen Küche braucht man ihn für Fleisch- und Gemüsegerichte, oder, gemahlen, für Chutneys und süsssaure Pickles. Er ist eines der vier wichtigsten Gewürze (neben Lorbeerblatt, Zimt und Nelken), die dem Pilaw der Mogulenküche sein charakteristisches Aroma geben. Können Sie schwarzen Kardamom nicht bekommen, können Sie statt dessen grünen nehmen.

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